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  • AutorenbildLaura von der Groeben

Erfolgskultur ist elementar für Unternehmen

Unsere Kultur wirkt tatsächlich stärker auf unser Verhalten als unsere eigene Persönlichkeit. Dadurch ist die Wirkung der Unternehmenskultur ein entscheidender Faktor für Erfolg oder auch den Misserfolg.


Der Teufel steckt im Detail. Denn in die Kultur fließen ganz viele kleinen Details mit ein. Dazu zählt die Grußform, Rituale, oder auch architektonische Details. Die Frage, wo parkt zum Beispiel der Chef ist ebenso wichtig, wie die Rituale in der Kaffeepause. Es gibt viele kleine Indizien anhand der Unternehmenskultur erkennbar wird. Die jedoch meist unbewusst sind.


Wir Menschen sind soziale Wesen. Evolutionspsychologisch es für uns überlebenswichtig Bestandteil der Gruppe zu sein. Daher sind wir auch extrem sensible für kleine Signale, die für uns Indizien sind, wie wir uns angemessenes Verhalten. Damit uns nicht der Ausschluss aus der Gruppe droht. Bereits kleine Signale reichen aus, damit sich jemand ausgeschlossen oder ungerecht behandelt fühlt. Diese soziale Signale führen dazu, dass Stresshormone ausgeschüttet werden und eine Stressreaktion in Gang gesetzt wird. Die Mitarbeiter fühlen sich in der Folge nicht sicher.


Vielleicht zweifelst Du an dieser Stelle und fragst, das kann doch nicht so schlimm sein. Spoiler: Die Folgen sind wirtschaftlich verheerend. Denn Deutschland ist auf Platz 60 von 61 Ländern. Deutschland landete auf Platz 60, vor Singapur. Erschreckend. Fehlerkultur in deutschen Unternehmen bedeutet vor allem eines: den Schuldigen ausfindig zu machen und ihn oder sie entsprechend zu sanktionieren.


Achtung für eine negative Kultur reicht es aus, wenn die Bedürfnisse der Mitarbeiter (regelmäßig) übergangen werden.


⚠️ Gefahrenquelle Nummer 1: Mangelnde Wertschätzung


Im 2020 durchgeführten deutschem Wretschätzungsindex, haben nur 30% der Befragten haben das Gefühl, dass ihre Fähigkeiten und Leistungen im Unternehmen gesehen und anerkannt werden. Noch deutlicher werden die Zahlen, wenn es nicht nur um die Anerkennung von Fähigkeiten geht, sondern um den gesamten Einsatz, den Mitarbeiter ihrer Ansicht nach für ihr Unternehmen erbringen. Weniger als ein Drittel der Teilnehmer gaben in der Studie an, dass ihre Erwartungen nach Anerkennung hierfür erfüllt werden. Nur 3% sind uneingeschränkt zufrieden. Aus meiner Sicht sind diese Ergebnisse unterirdisch. Während wir krampfhaft veruschen Prozesse, Inhalte und Produkte zu verbessern wird der Mitarbeiter vergessen. Das führt natürlich dazu dass die Motivation und der Einsatz sinkt.


Wichtig an der Stelle ist, dass oft auch unbewusstes Verhalten zu demotiavtion führt. Das kann sein, ein Projekt wird verschoben und die Beteiligten werden nicht rechtzeitig informiert.


Einen Wandel erreichen wir nicht über einmal Seminare und Kommunikationstrainings. Es geht ausdrücklich nicht um das Training von Fähigkeiten, sondern um einen ganzheitlichen Einstellungswandel der Führungskräfte.


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