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  • AutorenbildLaura von der Groeben

Führung ist erlernbar: Warum es unerlässlich ist Führung wirklich zu lernen

Aktualisiert: 2. Aug. 2023

In der schnelllebigen Welt der Führungskräfte ist es leicht, die Bedeutung von Empathie und Perspektive zu vergessen. Im hektischen Alltag fehlt uns oft die nötige Zeit für wichtige Führungsaufgaben.


Die Crux ist: Führung besteht nicht darin, Kontrolle über Dinge auszuüben, sondern Verantwortung für unsere Mitarbeiter zu übernehmen. Leider fehlt vielen Führungskräften dieses Bewusstsein und auch die angemessene Schulung, um diese wichtigen Eigenschaften zu entwickeln.


In den Anfangsphasen unseren Karrieren liegt der Fokus hauptsächlich darauf, in unseren Aufgabenbereichen besser zu werden. Wir besuchen Weiterbildungen, um uns in unseren spezifischen Fachgebieten zu verbessern. Wenn Mitarbeiter jedoch in Führungspositionen befördert werden, erhalten sie bestenfalls ein paar Wochenendseminare.


Deshalb haben wir oft nur Vorgesetzte statt echter Führungskräfte. Vorgesetzte neigen dazu, übermäßige Kontrolle auszuüben, indem sie ihr Fachwissen nutzen, um die Aufgaben ihrer Mitarbeiter zu kontrollieren und zu verbessern. Dabei ist der entscheidende Schritt vom Vorgesetzten zur Führungskraft die Übernahme von der Verantwortung für das Team. Echte Führung bedeutet Verantwortung für Menschen zu übernehmen, nicht nur für Aufgaben. Es geht darum, die Erfolge des Teams zu würdigen und Verantwortung zu übernehmen, wenn etwas schiefgeht. Es geht darum, Empathie und Verständnis gegenüber unseren Teammitgliedern zu zeigen. Führung ist eine erlernbare Fähigkeit, die regelmäßiges Training erfordert, ähnlich wie ein Muskel. Während manche Menschen dies schnell begreifen, brauchen andere möglicherweise mehr Zeit oder schaffen es nie.


Eine positive Teamkultur ist entscheidend für eine hohe Leistung. Wenn die richtige Umgebung geschaffen wird entfalten Menschen ihre Stärken. Im Kontrast dazu führt ein toxisches Umfeld nicht nur zu einem Verlust der Motivation der Menschen, sondern auch zu Stress, der objektiv schlechtere Entscheidungen nach sich zieht.


Leider stehen in der heutigen Welt oft kurzfristige Gewinne im Vordergrund, was sowohl den Menschen als auch dem Unternehmen schadet. Veraltete Führungskonzepte untergraben das Vertrauen und die Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen. Es geht darum eine Umgebung zu schaffen, in der Verletzlichkeit akzeptiert wird und Mitarbeiter sich sicher fühlen, Fehler zuzugeben und um Hilfe zu bitten. Dies hat nichts mit einer "Kuschelkultur" zu tun, sondern entspricht viel eher den Bedingungen, die Menschen brauchen, um aufzublühen, sich voll einzubringen und gute Ergebnisse zu erreichen.


Ich unterstütze Dich dabei, die Führungskräfte zu sein, die Du Dir selbst immer gewünscht hast und eine Umgebung schaffen, in denenen die Mitarbeiter wirkliche Performance zeigen.




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